Heißausbildung

2015-09-28 20:38 von Alois Zink

Am 25. 09.2015 nahmen 8 Mitglieder an der Heißausbildung-Stufe 4 der Atemschutzgeräteträger in St. Pölten-Wagram teil.

Wie bereits im Vorjahr wurde durch den NÖ Landesfeuerwehrverband wieder eine Heißausbildung-Stufe 4 für Atemschutzgeräteträger angeboten. Von der FF Thallern stellten sich ein Trainer (EHBI Alois Zink) und 7 AS-Geräteträger dieser Ausbildung (FT Patrick Nolz, EV Gernot Pickl, OLM Wilhelm Haas, SB Martin Hintermayer, FM Dominik Haas, FM Julia Nußbaumer und FM Matthias Fuchs).

Nach einer Sicherheitsbelehrung stand ein Strahlrohrtraining im Drehbuch. Effizienter Wasserverbrauch und richtige Strahlrohführung waren hier die Schulungsinhalte. Danach ging es zur Wärmegewöhnungsübung, wo sich die Teilnehmer bei einerTemperatur von 170 Grad Celsius auf den Innenangriff vorbereiten konnten. 

Danach führte der erste Atemschutztrupp der FF Thallern (bestehend aus 4 Atemschutzgeräteträgern: Patrick Nolz, Wilhelm Haas, Martin Hintermayer und Mathias Fuchs mit Trainer Alois Zink) den Innenangriff im gasbefeuerten Übungscontainer durch. Der Einstieg über eine enge Wendeltrappe vom Dach der Übungsanlage war der Beginn. Kaum war der Trupp im ersten Brandraum (Die Sicht war weniger als ein halber Meter.), war sie mit einem brennenden Gasrohr konfrontiert. Hier galt es die Flammen abzuzdrängen und den Absperrschieber abzudrehen. Danach ging es durch eine Tür in den zweiten Brandraum. Eine Couch (aus Metall) stand bereits in Vollbrand. Mit dynamischer Strahlrohrführung musste dieser Brand gelöscht werden. unmittelbar danach wurde ein Flashover eingespielt. Hierbei stand der ganze Deckenbereich in Flammen. Der Trupp musste nach einem kurzen Rückzug einen Löschangriff starten, der ein erfolgreiches Ablöschen zum Ziel hatte. Es ging jedoch Schlag auf Schlag, denn kaum war der Flashover gelöscht, stand unmittelbar vor dem AS-Trupp ein Kasten in Vollbrand. Nach derTüröffnung (natürlich im Schutz eines Wasservorhanges durch das Hohlstrahlrohr) wurde der brennende Inhalt des Kastens abgelöscht. Nach dem erfolgreichen ersten Durchgang musste sich der AS-Trupp bis zur Wendeltreppe zurückziehen und die Positionen im Trupp tauschen. Der Durchgang begann von Neuem. Nachdem alle Teilnehmer die wirklichkeitsnahe Ausbildung durchgemacht hatten, wurde der Rückzug in Freie angetreten. Eine Nachbesprechung rundete die Ausbildung ab. 

Als die Atemschutzgeräte wieder einsatzbereit waren (Flaschenwechsel), begann für den zweiten Atemschutztrupp (Gernot Pickl, Dominik Haas und Julia Nußbaumer mit Trainer Alois Zink) der Löschangriff im Übungscontainer.

Es war sowohl für erfahrenere als auch für jüngere Atemschutzgeräteträger eine erkenntnisreiche Ausbildung.

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